Bilanz-Pressekonferenz

K+S will 2017 an alte Ertragsstärke anknüpfen

Kassel. Der Kasseler Kali- Salzproduzent K+S hat 2016 einen massiven Ergebniseinbruch von 70 Prozent auf nur noch 229,3 Millionen Euro erlitten.

Das teilte das Unternehmen am Donnerstagmorgen mit. Daraus resultiert ein Reingewinn von 130,5 Mio. Euro - nicht einmal ein Viertel des Vorjahreswerts. Grund sind stark gekürzte Versenkgenehmigungen für salzhaltiges Abwasser, das bei der Kali-Veredlung entsteht und aus Abraumhalden sickert. 

Der Umsatz sank um 17 Prozent auf 3,5 Miliarden Euro. Eine konkrete Prognose für das laufende Jahr machte der MDax-Konzern nicht. Umsatz und Ergebnis sollen aber spürbar über den Vorjahreswerten liegen. Unterdessen steht die neue Kali-Mine in Kanada (Legacy) unmittelbar vor ihrer Inbetriebnahme im zweiten Quartal. Bis Jahresende soll die Jahreskapazität von zwei Mio. Tonnen erreicht werden. Die Investition von 3,1 Mrd. Euro bewegt sich im Rahmen der Planungen. (jop)

Mehr zur Bilanz-Pressekonferenz von K+S lesen sie in der gedruckten Freitagsausgabe der Werra-Rundschau und im E-Paper.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare