FWG will Wildtierverbot in Eschwege

Ein Bild, das die Eschweger FWG nicht länger sehen möchte: Die Kreisstadt soll kommunale Grundstücke nicht länger an Zirkusse vermieten, die Wildtiere vorführen. Foto: Archiv

Eschwege. In der Kreisstadt Eschwege sollen Zirkusunternehmen, die Wildtiere vorführen, nicht länger auftreten dürfen. Das ist das Ziel einer Initiative der FWG-Stadtverordnetenfraktion.

„Wir wollen Bürger nicht in ihren Gewohnheiten beim Zirkusbesuch bevormunden; wir möchten aber auch nicht länger zulassen, dass Grundstücke der Stadt für Tierquälerei zur Verfügung gestellt werden“, sagt FWG-Fraktionsvorsitzender Andreas Hölzel. Seine Fraktion wolle verhindern, dass in Zukunft städtische Flächen an Zirkusse vermietet werden, die Wildtiere im Programm haben.

In zahlreich deutschen Städten gibt es bereits entsprechende Beschlusslagen der politischen Gremien. Dort werden kommunale Grundstücke grundsätzlich nicht für solche Zwecke zur Verfügung gestellt. Eschwege solle sich im Sinne des Tierschutzes dort einreihen, fordert die FWG.

Mehr zum Thema lesen Sie in unserer gedruckten Dienstagsausgabe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.