Eschweger Stadtstiftung schüttet 6800 Euro an soziale und kulturelle Einrichtungen aus

Wohltat für Wohltäter

Die Sanierung von Kirchenfenstern, die Ausstellung gegen häusliche Gewalt, die alkoholfreie Bar Juicebox, ein Vortrag der israelischen Autorin Lea Fleischmann, das Eschweger Gebrauchtwarenzentrum und ein Theaterstück über die Verbrennung zweier Eschwegerinnen (von links oben nach rechts unten) werden von der Eschweger Stadtstiftung gefördert. Fotos: Archiv/Montage: Schuler

Eschwege. Die Stiftung der Stadt Eschwege hat jetzt Fördergelder in Höhe von insgesamt 6800 Euro an fünf soziale, kirchliche und kulturelle Einrichtungen der Kreisstadt vergeben. „Schon allein die Zahl und Vielfalt der Antragsteller hat gezeigt, was es in unserer Stadt an Engagement in allen Bereichen des Lebens gibt“, sagte Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe bei der Übergabe der Förderbescheide, die zwischen 300 und 3000 Euro liegen.

So wird die Volkshochschule mit einem Betrag in Höhe von 300 Euro unterstützt, um damit einen Vortrag der israelischen Autorin Lea Fleischmann zu ermöglichen.

Einen Betrag in Höhe von 2000 Euro erhält die evangelische Kirchengemeinde Oberhone/Niederhone für die Rettung von drei Kirchenfenstern aus dem späten 19. Jahrhundert. „Wenn wir nichts machen, fallen die Fenster raus“, sagte Pfarrer Anton Becker. Aus eigenen Mitteln sei die Sanierung der Fenster nicht zu leisten.

Das neu eröffnete Gebrauchtwarenzentrum wird von der Stiftung mit 3000 Euro bezuschusst. Der von der AWO betriebene Secondmarkt verkauft, vorwiegend an Bedürftige, gebrauchte Kleidung, Möbel und Haushaltswaren.

Die Juicebox, die mobile Bar für alkoholfreie Getränke der Fachstelle für Suchtprävention, erhält einen Betrag von 500 Euro. Die Bar tourt durch den Landkreis und verkauft ihre Getränke oft unter dem Selbstkostenpreis, um Jugendlichen eine Alternative zu Bier und Schnaps zu bieten.

Gleich zweimal wird die Initiative Frauen für Frauen/Frauen für Kinder gefördert. Jeweils 500 Euro betragen die Zuschüsse für die Ausstellung „Echt fair“ in der Anne-Frank-Schule, bei der es um das Thema häusliche Gewalt ging, sowie für das für November projektierte Theaterstück, in dem es um die Schicksale zweier Eschwegerinnen geht, die 1657 als Hexen verbrannt wurden.

Von Dieter Salzmann

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