25. Oldtimerausfahrt erfreute sich sehr guter Resonanz – Rund 35 Oldtimer starteten

Mit zwölf PS durch die Region

Karmann-Ghia: Gleich vier Fahrzeuge des legendären VW-Sportwagens standen am Samstag in Niederhone. Der Typ 14 wurde von 1955 bis 1974 gebaut und wurde 443 466 mal verkauft. Der Sportler basierte auf dem VW Käfer und hatte im Vergleich zu heutigen Sportwagen lächerliche 30 PS. Trotzdem erfreut er sich bis heute großer Beliebtheit. Foto: W. Skupio

Eschwege. Rund 35 Autos und Motorräder längst vergangener Tage konnte man am Samstag ab zehn Uhr auf dem Gelände des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) in Niederhone bestaunen, war hier doch der Startpunkt für die diesjährige Oldtimerausfahrt.

„Dieses Jahr ist es bereits das 25. Mal, dass wir solch eine Ausfahrt veranstalten“, berichtet Günter Schotte. Der Eschweger organisiert seit Jahren die Ausfahrt und konnte erneut zahlreiche Mitfahrer aus angrenzenden Landkreisen begeistern, die idyllische 90 Kilometer lange Strecke gemeinsam mit ihren historischen Fahrzeugen abzufahren.

Das älteste Gefährt vor Ort war mit über 70 Jahren ein BMW-Motorradgespann von 1942, das kurioseste Auto hingegen eine Isetta, ebenfalls von BMW, mit nur zwölf PS. Ein Imbisswagen bot Bratwurst und Steaks für das leibliche Wohl und der TÜV als Gastgeber für Kaffee, aber auch technische Ratschläge konnten sich die Oldtimerfahrer bei den Ingenieuren holen.

Fahrzeuge mit Homberger, Bad Hersfelder und Göttinger Kennzeichen waren in den Werra-Meißner-Kreis gekommen und der Karmann-Ghia-Club Kassel rückte gar mit vier der roten Wolfsburger Sportwagen an. Vor allem bei denen sorgte das regnerische Wetter zuerst für lange Gesichter, waren doch drei Cabriolets unter den Karmann-Ghias.

Außerdem waren noch zahlreiche Käfer- und Mercedes-Cabrios vertreten. Dann klarte es doch noch auf, so dass flugs die Verdecke abgeklappt und verstaut wurden. „Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz“, sagte Schotte angesichts eines TÜV-Hofs voller verschiedenster historischer Fahrzeugmodelle.

Kurz nach 13 Uhr startete die Kolonne dann über Reichensachsen und den Ringgau in Richtung Thüringen.

Von Wolfram Skupio

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