Nach Posch- und Henzler-Rücktritt: Bouffier sieht keinen Anlass, CDU-Minister auszutauschen

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat nicht vor, CDU-Minister auszutauschen.

Wiesbaden. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat nicht vor, CDU-Minister auszutauschen. Entsprechende Spekulationen hatte es gegeben, nachdem erst Verkehrsminister Dieter Posch (67) und dann Kultusministerin Dorothea Henzler (63) ihren Rücktritt angekündigt hatten.

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Die FDP hatte am Freitag bzw. Samstag verkündet, dass Verkehrsminister Posch (67) und Kultusministerin Henzler (63) ihre Ämter demnächst niederlegen werden, um jüngere Köpfe ins Kabinett zu schicken. Daraufhin war spekuliert worden, dass auch Bouffier für neuen Schwung in der Regierung sorgen wolle. Denn derzeit hat Schwarz-gelb in Umfragen keine Mehrheit mehr. Außerdem gilt der erst 40-jährige Innenminister Boris Rhein als angeschlagen, da er im März entgegen allen Erwartungen die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt verloren hat.

Der Regierungschef habe den Generationswechsel auf CDU-Seite bereits 2010 vollzogen, so Regierungssprecher Michael Bußer am Sonntag. Er habe mit Lucia Puttrich (Umwelt), Thomas Schäfer (Finanzen), Boris Rhein (Innen) und Stefan Grüttner (Soziales) nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten vier neue Minister berufen. Die FDP hole dies jetzt nach. (wet)

Quelle: HNA

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