Verkehrskonzept funktionierte

Tag der Bundeswehr: 60.000 feierten mit den Soldaten in Fritzlar

Fritzlar. Volksfestatmosphäre herrschte am Samstag in der Fritzlarer Georg-Friedrich-Kaserne (Schwalm-Eder-Kreis). Knapp 60.000 Menschen besuchten den Tag der Bundeswehr.

Mit 100.000 hatte man vor der Veranstaltung gerechnet. Auch wenn sich diese Prognose nicht bestätigt habe, sei man doch „voll und ganz zufrieden“, sagte Presseoffizierin Katharina Ryske gegenüber unserer Zeitung. Die Besucher seien begeistert gewesen und hätten die tolle Atmosphäre und das vielfältiges Angebot gelobt.

Höhepunkte der Veranstaltung waren die Flugvorführungen unter anderem des Kampfhubschraubers Tiger. Das Flugfeld war von Menschen übersät. An vielen Ständen präsentierten sich aber auch die zivilen Partner der Bundeswehr. Sehr gut kam das reichhaltige kulinarische Angebot an – und anders als beim Tag der offenen Tür 2008 gab es bei der Versorgung keine Engpässe.

Der Tag der Bundeswehr blieb ohne Zwischenfälle. „Das Verkehrskonzept hat sehr gut funktioniert“, sagte Markus Brettschneider, der Pressesprecher der Polizeidirektion Schwalm-Eder.

Unter anderem war die A 49 zwischen Felsberg und Neuental-Bischhausen voll gesperrt worden. 14.000 Parkplätze standen zur Verfügung. Diese Kapazität sei nur zu etwa 15 Prozent ausgelastet worden.

Die Besucher seien den Empfehlungen von Polizei und Bundeswehr offenbar gefolgt und hätten verstärkt öffentliche Verkehrsmittel genutzt. Aus dem Umland seien viele Gäste auch mit dem Fahrrad zum Gelände gekommen.

Über die aktuelle Situation informierte die Polizei immer wieder auch per Twitter (siehe unten). Das sei sehr gut angenommen worden, sagte Brettschneider.

Es habe keine Verkehrsbehinderungen oder Unfälle gegeben. Auch in der Fritzlarer Innenstadt sei es zu keinen nennenswerten Einschränkungen gekommen.

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Tag der Bundeswehr in Fritzlar

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