Corona-Zahlen steigen

Kommt die Ausgangssperre im Landkreis Fulda? Das sagt der Gesundheitsdezernent

In Fulda droht laut Vize-Landrat Frederik Schmitt wieder eine Situation wie im Dezember, als eine Ausgangssperre galt.
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In Fulda droht laut Vize-Landrat Frederik Schmitt wieder eine Situation wie im Dezember, als eine Ausgangssperre galt.

Nächtliche Ausgangssperre, Sperrung der Parkplätze auf der Wasserkuppe, Alkoholverbot: Ab einem Inzidenzwert von 200 wird der Landkreis Fulda reagieren, wie Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt (40) im Interview erklärt.

Kreis Fulda - Im Landkreis Fulda* bewegt sich die Corona*-Inzidenz nahe der 200er-Marke. „Überschreitet der Landkreis Fulda an drei Tagen in Folge die Inzidenz von 200, wird eine nächtliche Ausgangsbeschränkung* erneut angeordnet werden“, sagt Vize-Landrat Frederik Schmitt im Interview mit fuldaerzeitung.de. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum sei dann zwischen 21 Uhr und 5 Uhr nur in Ausnahmen gestattet.

Daneben werde der Landkreis Fulda um Ostern die Parkplätze auf der Wasserkuppe sperren, um größere Menschenansammlungen an touristischen Zielen zu verhindern, so Schmitt weiter. Auf die Frage, welche Bilanz Schmitt zu den Maßnahmen ziehe, die im Dezember verhängt wurden, sagte Fuldas Vize-Landrat: „Die Effizienz der Maßnahmen im Einzelnen ist nicht messbar. Dennoch bleibt insbesondere die Ausgansbeschränkung ein wichtiges Instrument, um auf die Beschränkung von Kontakten im privaten Bereich hinwirken zu können.“ *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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