Salzige Werra: RP spricht von Trendwende

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Kassel. Regierungspräsident Walter Lübcke sieht einen „Einstieg in den Ausstieg“: Sein Haus hat dem Kasseler K+S-Konzern am Freitag die weitere Nutzung der Werra als Abwasserkanal für die Kaliwerke in Osthessen erlaubt.

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Bis 2020, aber ab 2015 mit stufenweise verschärften Grenzwerten für Chlorid, Kalium und Magnesium. Lübcke sprach von Trendwende: Weil zugleich der zweite Entsorgungsweg, die Versenkung, 2015 enden solle, sei das Signal eindeutig. Salzabwasser in der Werra sei keine Dauerlösung, langfristig helfe nur ein Entsorgungsrohr zur Nordsee.

Auch K+S sprach von einem wichtigen Signal für Region und Mitarbeiter. Die abgestuft schärferen Grenzwerte müsse man aber auf Machbarkeit und Folgen prüfen. (wrk)

Quelle: HNA

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