Bernd Woide

Debatte um Corona-Notbremse: Fuldas Landrat verteidigt Ausgangssperren

Zwei Polizisten in Uniform laufen bei Nacht auf einem menschenleeren, beleuchteten Fußgängerweg und kontrollieren die Einhaltung der Ausgangssperre.
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War darf - außer Polizisten - nachts raus? Fuldas Landrat Bernd Woide verteidigt nächtliche Ausgangssperren. (Symbolbild)

Der Deutsche Landkreistag hat sich zuletzt mit Kritik an der sogenannten Bundes-Notbremse zu Wort gemeldet. Fuldas Landrat Bernd Woide (CDU) verteidigt einheitliche Regeln in der Corona-Krise - und nächtliche Ausgangssperren.

Fulda - Vor den abschließenden Beratungen über die Corona*-Notbremse verteidigt CDU-Politiker Bernd Woide nächtliche Ausgangssperren*: „Ich halte die Ausgangsbeschränkung für sinnvoll, weil es gerade in erster Linie nicht darum geht, den Aufenthalt draußen zu verbieten, sondern dadurch zu verhindern, dass Personen in den Abend- und Nachtstunden mit anderen zusammenkommen – gerade auch in geschlossenen Räumen.“

Fuldas Landrat, der auch Vorsitzender des Hessischen Landkreistages ist, erklärt, er halte Ausgangsbeschränkungen für ein „probates Mittel“, um private Kontakte zu unterbinden, die für eine Vielzahl der Infektionen ursächlich seien. „Naturgemäß ist jedes Verbot dazu geeignet, umgangen zu werden. Aber wahr bleibt auch, dass jedes Verbot nur das zweitbeste Mittel ist. Wenn alle sich einsichtig und umsichtig verhalten, braucht es keine Verbote.“ *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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