Fettverbrennung – besser als jede Diät

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Mit dem richtigen Sportprogramm und gesunder Ernährung kurbeln Sie die Fettverbrennung an.

Schlank im Schlaf, Trennkost oder Trauben-Kur – viele einseitige Diäten lassen die Pfunde zunächst schnell purzeln. Doch nach der Hungerphase kehren die Kilos wieder zurück. Setzen Sie deshalb auf eine langfristige Fettverbrennung. Hier lesen Sie, wie Sie auf gesunde Art Gewicht verlieren.

Das Prinzip der Fettverbrennung ist einfach: Verbraucht der Körper mehr Kalorien als er bekommt, bedient er sich seiner Fett-Reserven und Sie nehmen ab.

Das bedeutet in Zahlen: Ein Kilo Fett zählt rund 9.000 Kilokalorien. Soll das Fett weg, müssen effektiv 7.000 Kilokalorien abgebaut werden. Die restlichen 2.000 Kilokalorien werden unverdaut wieder ausgeschieden. Mit Sport in Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung kurbeln Sie Ihre Fettverbrennung an.

Ausdauersport gegen Fettpölsterchen

Am effektivsten für die Fettverbrennung ist Ausdauertraining. Entscheiden Sie sich unbedingt für eine Sportart, die Ihnen Spaß macht. Nur so gelingt es Ihnen, Ihr Trainingsprogramm konsequent durchzuhalten. Gerade für Anfänger empfiehlt es sich, extrem anstrengende Sportarten oder Wettkämpfe zu meiden. Beides kann demotivieren. Besser sind Sportarten wie Nordic Walking, Joggen, Schwimmen oder Radfahren. Dabei können Sie Ihre Leistung mit Training stetig verbessern und erzielen schnell Fortschritte.

Stärken Sie neben dem Ausdauertraining auch ihre Muskeln. Jedes Kilo Muskelmasse verbrennt – auch im Ruhezustand – täglich gut 100 Kilokalorien.

Trainingsdauer

Um möglichst viele Kalorien loszuwerden, trainieren Sie an drei bis vier Tagen pro Woche. Das Pensum sollten Sie dabei von Ihrem Fitness-Level abhängig machen. Anfänger beginnen mit dreimal wöchentlich einer Viertelstunde Training, das Minimum für Trainierte liegt bei 30 bis 45 Minuten pro Trainingseinheit. Fortgeschrittene sollten zuerst die Häufigkeit, dann die Dauer und zuletzt die Intensität steigern.

Übertreiben Sie es nicht! Sie verbrennen zwar am meisten Kalorien, wenn Sie bis an Ihre Grenzen gehen. Allerdings greift Ihr Körper dabei in erster Linie auf Kohlenhydrate zurück. Besser: Legen Sie öfter einen kurzen Zwischensprint ein. Eine kanadische Studie belegt, dass die Fettverbrennung bei einem Intervalltraining – also bei dem Wechsel von Belastungs- und Erholungsphasen – um 36 Prozent höher liegt als bei einem konstanten Ausdauerprogramm.

Richtige Ernährung unterstützt Fettverbrennung

Eine hohe Fettverbrennung heißt nicht automatisch weniger Kilos auf der Waage. Denn unterm Strich nehmen Sie nur ab, wenn Sie insgesamt weniger Kalorien essen, als Sie verbrauchen – und das über einen längeren Zeitraum. Um die im Training eingesparten Kalorien nicht gleich wieder auf den Hüften zu haben, sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • Verzichten Sie auf den Energieriegel oder die Banane vor dem Training – sonst greift der Körper auf die Kohlenhydrate im Blut zurück und geht nicht an die Fettspeicher. Besonders effektiv: Machen Sie Sport vor dem Frühstück, dann ist der Fettumsatz besonders hoch.
  • Essen Sie auch nach dem Training keine Speisen und Getränke mit hohem glykämischen Index. Dieser Wert misst den Blutzuckerspiegel. Cola, Weißbrot oder Süßigkeiten lassen den Spiegel besonders schnell ansteigen und unterbinden die Fettverbrennung.
  • Verzichten Sie auf keinen Fall komplett auf Fett. Ihr Körper benötigt essentielle Fettsäuren, die er selbst nicht herstellen kann. Omega-3-Fettsäuren können die Fettverbrennung sogar unterstützen, da sie den Muskelaufbau fördern. Sie befinden sich vor allem in Fisch, Nüssen, Raps- und Olivenöl.
  • Trinken Sie ausreichend. Unter Flüssigkeitsmangel laufen die Stoffwechselprozesse langsamer ab – auch die Fettverbrennung. Außerdem erhöht sich Ihre Energiebilanz um bis zu 100 Kalorien, wenn Sie am Tag mindestens zwei Liter Wasser trinken. Zusätzlich wird das Hungergefühl unterdrückt.
  • Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Ihre Waage nicht sofort weniger Kilos anzeigt. Durch das Training wird Fett durch Muskelmasse ersetzt. Besser: Messen Sie Ihren Abnehm-Erfolg mit dem Maßband.

Quelle: HNA

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