Großeinsatz

Messer-Attacke im Frankfurter Bahnhofsviertel – Polizei sucht unbekannten Helden

In Frankfurt sind nahe dem Hauptbahnhof vier Menschen mit einem Messer verletzt worden. Der Tatverdächtige soll noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Polizei sucht nach einem unbekannten Retter.

  • In der Nähe des Hauptbahnhofs Frankfurt* ist es zu einem Messerangriff gekommen.
  • Der Angreifer verletzte vier Menschen im Frankfurter Bahnhofsviertel – drei davon schwer.
  • Der Tatverdächtige wird am Mittwoch (27.01.2021) dem Haftrichter in Frankfurt vorgeführt.

+++ 14.30 Uhr: Am Mittwochnachmittag (27.01.2021) hat die Polizei noch einmal neue Details zu der Messerattacke im Frankfurter Bahnhofsviertel genannt. Die Ermittlungen der Beamten haben ergeben, dass ein unbekannter Mann einem der Opfer am Dienstag zur Hilfe geeilt ist. Der 42-jährige Tatverdächtige soll im Bereich der Karlstraße/Niddastraße in Frankfurt zunächst einen 40-jährigen, auf dem Gehweg liegenden Mann und anschließend drei weitere Personen mit einem Messer angegriffen haben.

Ein bisher unbekannter Mann sei dem ersten Opfer den Erkenntnissen der Polizei zufolge zur Hilfe gekommen, indem er den Täter mit Pfefferspray besprüht hat. Daraufhin habe der Täter von dem 40-Jährigen abgelassen. Die Polizei ist nun dringend auf der Suche nach diesem wichtigen Zeugen. Auch weitere Zeugen der Messerattacke in Frankfurt sollen sich weiterhin unter der Telefonnummer 069/755-51199 an das K11 oder jede andere Polizeidienststelle wenden.

Polizei sucht Retter nach Messerattacke in Frankfurt: Ein Unbekannter ist einem der Opfer zur Hilfe geeilt.

Frankfurt: Tatverdächtiger von Messerangriff im Bahnhofsviertel wird Haftrichter vorgeführt

+++ 12.30 Uhr: Der 42-jährige Tatverdächtige, der am Dienstagmorgen (26.01.2021) im Frankfurter Bahnhofsviertel vier Menschen mit einem Messer schwer verletzt hat, soll noch im Laufe des Mittwochs (27.01.2021) einem Haftrichter vorgeführt werden. Dabei solle auch geprüft werden, ob der Angriff mit einer psychischen Erkrankung zusammenhängt, berichtet fr.de*. Sollte dies der Fall sein, könne laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt statt eines Haftbefehls auch die Unterbringung in einer Psychiatrie beantragt werden.

Die Motive des 42-Jährigen, bei dem es sich um einen Mann aus Langen (Kreis Offenbach) handeln soll, seien jedoch noch immer unklar. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft sei ebenfalls noch nicht geklärt, ob sich die vier Opfer und der Tatverdächtige kannten.

Messerattacke in Frankfurt: Vier Verletzte im Bahnhofsviertel – Polizei nennt neue Details

Update von Mittwoch, 27.01.2021, 10.45 Uhr: Nach dem Messerangriff im Bahnhofsviertel von Frankfurt laufen die Ermittlungen der Polizei weiter auf Hochtouren. Ein 42 Jahre alter Tatverdächtiger soll am Dienstag (26.01.2021) vier Menschen mit einem Messer teilweise schwer verletzt haben. Begonnen habe die Bluttat auf dem Bürgersteig an der Ecke Niddastraße und Moselstraße, wo der mutmaßliche Täter auf einen 40-jährigen Mann einschlug und eintrat.

Nach der Messerattacke im Frankfurter Bahnhofsviertel sichert die Polizei den Tatort in der Niddastraße ab.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, Zeugen hätten beobachtet, wie der Angreifer seine Opfer offenbar wahllos ausgesucht hatte. Das konnte die Polizei allerdings nicht bestätigen. In welcher Beziehung der mutmaßliche Täter zu den vier Opfern steht, müsse noch ermittelt werden. „Ob sie sich kennen, ob es vorher einen Streit gab, das alles ist noch unklar“, sagte ein Polizeisprecher dem „Hessischen Rundfunk“. Neben Zeugenaussagen prüft die Polizei auch, ob es Videoaufnahmen vom Tatgeschehen gibt.

Messerattacke in Frankfurt: Verdächtiger soll vier Menschen angegriffen haben

+++ 16.45 Uhr: Nach dem Messerangriff mit mehreren Verletzten beim Hauptbahnhof in Frankfurt hat die Polizei neue Informationen: Tatverdächtig ist ein 42-jähriger Mann, der mit einem Messer mehrere Menschen angegriffen haben soll. Als die Polizei am Tatort eintraf, hielt der Verdächtige das Messer noch in der Hand.

Bisherige Ermittlungen der Polizei in Frankfurt haben ergeben, dass der Tatverdächtige erst einen auf dem Gehweg liegenden 40-jährigen Mann geschlagen und getreten haben soll. Als dieser daraufhin aufwachte und aufstand, soll der Verdächtige versucht haben, ihn mit dem Messer anzugreifen. Das Opfer konnte den Angriff abwehren, wurde dabei aber schwer verletzt.

Frankfurt: Messerangriff im Bahnhofsviertel – Hintergründe noch unklar

Anschließend soll der Täter drei weitere Personen, einen 24-, 40- und 78-jährigen Mann, ebenfalls mit dem Messer tätlich angegangen haben. Zwei wurden dabei schwer (24 und 78 Jahre) und der dritte Mann leicht verletzt (40 Jahre). Der Tatverdächtige erlitt bei dem Angriff in Frankfurt selbst ebenfalls Verletzungen und musste ambulant behandelt werden.

Die Hintergründe der Messerangriffe beim Hauptbahnhof in Frankfurt sind noch unklar. Die Frankfurter Kriminalpolizei ermittelt gegen den 42-Jährigen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Zeugen werden von der Polizei darum gebeten, sich unter der Telefonnummer 069/755-51199 an das K11 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Frankfurt Hauptbahnhof: Messerangriff im Bahnhofsviertel – Polizei hebt Sperrungen auf

+++ 14:51 Uhr: Nach dem Messerangriff mit mehreren Verletzten beim Hauptbahnhof in Frankfurt konnte die Sperrung der Karlstraße und von Teilen der Niddastraße und der Moselstraße inzwischen wieder aufgehoben werden. Das teilte die Polizei in Frankfurt mit. Die Ermittlungen zu Ursache und Umständen der blutigen Auseinandersetzung laufen.

+++ 14.21 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Messerangriff nahe dem Hauptbahnhof Frankfurt hat die Polizei neue Erkenntnisse mitgeteilt. Einer Sprecherin zufolge sind vier Personen bei der Attacke verletzt worden, drei davon schwer. Auch der Tatverdächtige sei nach dem Angriff leicht verletzt.

Unklar blieb zunächst, ob der mutmaßliche Täter die Opfer in Frankfurt gezielt attackiert hatte. „In welcher Beziehung sie stehen, ob sie sich kennen, ob es vorher einen Streit gab, das alles ist noch unklar“, sagte der Polizeisprecher vor Ort. Das alles sei Gegenstand der Ermittlungen.

Bei ihren Ermittlungen setzte die Polizei auch eine Drohne ein, zudem wurden Zeugen befragt. Auch wird geprüft, ob es Videoaufzeichnungen gibt, auf denen Teile des Geschehens festgehalten wurden, so der Sprecher. Die fast menschenleeren Straßen im Bahnhofsviertel, dem Hotspot der Frankfurter Drogenszene, waren großräumig abgesperrt.

Messerattacke beim Hauptbahnhof Frankfurt: Mehrere Menschen verletzt

+++ 11.50 Uhr: Im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Messerangriff in der Nähe des Hauptbahnhofs Frankfurt wurde eine Person festgenommen. Das teilt die Polizei Frankfurt auf Twitter mit.

Nach einer mutmaßlichen Messerattacke in Frankfurt werden auf dem Gehweg in der Niddastraße Blutspuren gesichert.

Es bestehe keine Gefahr mehr. Bei der festgenommenen Person handelt es sich um einen Mann, wie eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage bestätigte. Berichte des „Hessischen Rundfunks“ und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, wonach der festgenommene Tatverdächtige unter dem Einfluss von Drogen handelte, wurden nicht bestätigt. Auch Angaben zur Person seien „viel zu verfrüht“.

Die Sprecherin der Polizei sagte außerdem, dass der Bereich der „tätlichen Auseinandersetzung“ weiträumig abgesperrt sei - die Sperrung umfasst die Karlstraße sowie Teile der Niddastraße und der Moselstraße. Wie viele Personen verletzt wurden und wie schwer, konnte die Sprecherin noch nicht sagen.

Messerattacke in Frankfurt: Polizei mit Großaufgebot am Hauptbahnhof

Erstmeldung vom Dienstag, 26.01.2021, 11.13 Uhr: Frankfurt - Gegen 9.00 Uhr am Dienstag (26.01.2021) soll es im Bahnhofsviertel in Frankfurt zu einem Angriff auf mehrere Personen mit einem Messer gekommen sein. Mehrere Personen seien nach ersten Angaben schwer verletzt worden.

Die Polizei hat die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt, es bestehe allerdings keine Gefahr mehr, twitterte die Polizei Frankfurt. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort.

Ebenfalls am Hauptbahnhof Frankfurt ist ein Streit zwischen drei Frauen eskaliert. Eine der Frauen sticht plötzlich auf die anderen ein. (Erik Scharf, Ines Alberti)*fnp.de und fr.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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