Eifersucht als Motiv?

Bluttat in Neuenberg: Staatsanwaltschaft klagt 38-Jährigen wegen Mordes an

Nach der Tat in Fulda stoppte die Polizei an der A31 in Nordrhein-Westfalen das Auto mit dem mutmaßlichen Täter.
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Nach der Tat in Fulda stoppte die Polizei an der A31 in Nordrhein-Westfalen das Auto mit dem mutmaßlichen Täter.

Im Fall des Tötungsdelikts in Fulda-Neuenberg hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage erhoben. Der Tatvorwurf lautet: Mord. Die Ermittlungsbehörde wirft dem mutmaßlichen Täter „niedrige Beweggründe“ vor und äußert sich auch zu Motiv.

Fulda - Vier Monate nach den tödlichen Schüssen auf einen 41 Jahre alten Mann in Fulda* hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordverdachts erhoben. Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen sei der 38-jährige Angeschuldigte hinreichend verdächtig, seinen Freund durch drei gezielte Schüsse durch die geschlossene Autoscheibe getötet zu haben*.

Die beiden Männer hatten sich bereits aus Syrien gekannt. Der 38-Jährige habe seinen Freund am 15. Februar in Fulda-Neuenberg heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet*. Die Staatsanwaltschaft Fulda geht davon aus, dass Eifersucht bei dem Verbrechen eine zentrale Rolle gespielt hat. Der 41-Jährige habe vermutet, dass seine Ehefrau ein Verhältnis mit dem Getöteten hatte. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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