1. Werra-Rundschau
  2. Hessen

„Fulda stellt sich quer“ erhält Regine-Hildebrandt-Preis

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Die Initiative „Fulda stellt sich quer“ ist am Samstag mit dem Regine-Hildebrandt-Preis der SPD ausgezeichnet worden. Der Verein verbinde in seinen Projekten die friedvolle und zugleich entschlossene Wehrhaftigkeit starker Demokraten mit politischer Bildung und gesellschaftlicher Aufklärung, sagte SPD-Vorsitzende Nancy Faeser anlässlich der Preisverleihung.

Berlin/Fulda - Die Gruppe aus Fulda will nach eigenen Angaben zur Aufklärung über Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und rechte Tendenzen in der Gesellschaft beitragen.

Neben „Fulda stellt sich quer“ erhielten der Förderverein „Miniaturstadt Bützow“ (Mecklenburg-Vorpommern), „Omas gegen rechts“ (Rheinland-Pfalz), die „Kulturfabrik Hoyerswerder“ (Sachsen), die „Radtour für obdachlose Menschen“ (Berlin) und das „Jamel rockt den Förster Festival – mit Kultur für Demokratie und Toleranz“ (Mecklenburg-Vorpommern) die Auszeichnung. Sie wurde in diesem Jahr für die Jahre 2020, 2021 und 2022 vergeben, da wegen der Corona-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren keine Preisverleihung stattfinden durfte. Fulde bekam den Preis für 2020.

Mit dem Preis erinnert die SPD an die 2001 gestorbene Sozialdemokratin Regine Hildebrandt. Sie war bekannt für ihr soziales Engagement und klare Worte. Ausgezeichnet werden seit 2002 Personen und Gruppen, die sich für die innere Einheit Deutschlands engagieren, gegen Rechtsextremismus und Gewalt wirken oder für Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit eintreten. dpa

Auch interessant

Kommentare