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Geldtransfers für Drogenhandel: Mann in Untersuchungshaft

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Eine Polizistin und ein Polizist mit FFP2-Maske stehen sich gegenüber. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Ein Niederländer, dem die Bildung einer kriminellen Vereinigung und Geldwäsche vorgeworfen werden, sitzt nach seiner Festnahme in Bosnien in Deutschland in Untersuchungshaft. Wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und des Bundeskriminalamts (BKA) vom Dienstag hervorgeht, wurde der 45-Jährige aufgrund der internationalen Fahndung des BKA am 15.

Frankfurt/Main - Januar in Sarajevo festgenommen. Am 20. Mai wurde er nach Deutschland ausgeliefert, einen Tag später wurde Untersuchungshaft angeordnet.

„Der Beschuldigte steht im Verdacht, Führungsmitglied einer kriminellen Organisation zu sein, die sich darauf spezialisiert hat, Erlöse aus Drogengeschäften internationaler Kartelle grenzüberschreitend zu transferieren, um deren Herkunft zu verschleiern und Zahlungsströme im internationalen Drogengeschäft aufzubauen“, berichteten die Ermittler.

Der Beschuldigte soll zwischen Oktober 2017 bis Oktober 2020 grenzüberschreitende Transfers von Geldern aus Straftaten in Höhe von über 16 Millionen Euro veranlasst haben. Dabei soll er weitere Mitglieder beauftragt haben, Bargeld in Schmuggelfahrzeugen oder als Geldkurier per Flugzeug zu transportieren. Ein Teil der Transfers soll auch durch die Überweisung auf Konten von Mittelsmännern abgewickelt worden sein. dpa

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