Gift gegen Maikäfer: Naturschützer werfen Hessen-Forst Panikmache vor

Kassel / Wetzlar. Vor dem Hintergrund des groß angelegten Gifteinsatzes gegen Maikäfer in der Nähe des südhessischen Pfungstadts hat der Naturschutzbund Hessen (Nabu) dem in Kassel ansässigen Landesbetrieb Hessen-Forst vorgeworfen, mit verzerrten Statistiken Panik vor den Krabbeltieren zu schüren.

Während der Hessen-Forst vor einer ökologischen Katastrophe gewarnt und von bis zu 176 Engerlingen je Quadratmeter gesprochen habe, lägen diese Werte nach Angaben des Umweltministeriums in den drei betroffenen Forstämtern nur zwischen eins und elf. Die Kassandra-Rufe von Hessen-Forst, dem Baumbestand drohe eine ökologische Katastrophe, sei Unsinn. (jum)

Quelle: HNA

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