Hessen büßten fast ein Prozent Kaufkraft ein

Wiesbaden. Die Reallöhne der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer sind 2009 in Hessen durchschnittlich um 0,9 Prozent gesunken. Das ist ein Ergebnis des erstmals vom Hessischen Statistischen Landesamt (HSL) berechneten Reallohnindex.

Ein noch stärkerer Rückgang der Reallöhne sei durch den fast zum Stillstand gekommenen Anstieg der Verbraucherpreise verhindert worden, Hans Herbert Krieg vom Statistischen Landesamt. Die Bruttojahresverdienste der Hessen lagen 2009 um durchschnittlich 0,8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Da die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent stiegen, ergibt das zusammen eine Reallohneinbuße von 0,9 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 waren die Bruttoverdienste der vollzeitbeschäftigten Hessen noch um 3,3 Prozent gestiegen. Damals stiegen die Verbraucherpreise jedoch um 2,6 Prozent. Ergebnis: Die Reallöhne waren im Jahr 2008 immerhin noch um 0,6 Prozent gestiegen. (jum)

Quelle: HNA

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