Hessischer Friedenspreis für Palästinenser Khatib

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Ismail Khatib

Wiesbaden. Der Hessische Friedenspreis 2010 ist am Mittwoch an den Palästinenser Ismail Khatib verliehen worden. Die Auszeichnung ist mit 25 000 Euro dotiert. Als israelische Soldaten seinen Sohn erschossen, spendete er dessen Organe für Kinder in Israel.

Der gelernte Automechaniker Khatib (44) hatte 2005 mit dieser zutiefst menschlichen Geste weltweit Schlagzeilen gemacht.

Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, sagte bei der Feierstunde in Wiesbaden: „Für mich ist Ismaeil Khatib ein Held.“

Der Hessische Friedenspreis wird seit 1994 von einer Stiftung vergeben, die der frühere Ministerpräsident Albert Osswald (SPD) gegründet hat. Preisträgerin 2009 war die kenianische Friedensaktivistin Dekha Ibrahim Abdi. (dpa)

Quelle: HNA

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