Männer wollten leicht brennbares Parfüm in Jumbo schmuggeln

Frankfurt/Main - Ein Deutsch-Iraner und sein Geschäftspartner sind am Frankfurter Flughafen beim Schmuggel von rund 200 Litern leicht entzündlichem Parfüms erwischt worden.

Update

Diese Meldung wurde am 5. Mai, 10.45 Uhr, aktualisiert

Die beiden Männer hatten bereits am vergangenen Freitag versucht, die Flüssigkeit im Koffer an Bord eines Lufthansa-Jumbos nach Teheran zu bringen. Dahinter habe aber kein terroristischer Hintergrund, sondern ein Betrugsversuch gestanden, berichtete die Polizei am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung.

Der 37 Jahre alte Haupttäter, ein Iraner aus München, und sein Kumpel hätten die Lufthansa damit um die Transportgebühren prellen und die komplizierten Zoll-Erklärungen umgehen wollen. „Sie wollten zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, sagte ein Polizei-Sprecher.

Für die 200 Liter wären rund 3000 Euro Transportgebühren angefallen. Der 37-Jährige habe sich stattdessen nach dem Einchecken seine Koffer nochmals aushändigen lassen und das Parfüm zusammen mit seinem Partner hineingepackt. Ob die Männer auch gegen die Luftsicherheitsvorschriften verstoßen haben, weil sie die Flüssigkeit nicht richtig verpackt haben, werde noch geprüft.

Die Flüssigkeit berge zwar ein „gewisses Gefahrenpotenzial“ und sei leicht entzündlich, sagte ein Sprecher der Zollfahndung am Flughafen. Dafür müssten die Flaschen aber aufgehen, Dämpfe entweichen und ein Zündfunken dazu kommen.

dpa

Quelle: HNA

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