Kaum Warteschlangen für neuen Personalausweis

Frankfurt/Main. Ein Ansturm auf den neuen Personalausweis ist am Montagmorgen weitgehend ausgeblieben. Die Passämter von einigen hessischen Kommunen verzeichneten bis zum Mittag keinen erhöhten Betrieb.

So sagte am Montag der Frankfurter Amtsleiter Rainer Orell, dessen Behörde täglich etwa 300 bis 400 Pässe ausstellt: „Es gibt keine dramatische Zunahme von Ausweisanträgen. Momentan sieht es so aus, dass wir am Ende des Tages etwa 450 haben werden.“

Ähnlich ist die Situation auch in Offenbach. Im dortigen Bürgerbüro ist zwar mehr los als sonst, aber das liege nach Auskunft der Amtsleiterin Martina Fuchs nicht am neuen Personalausweis: „In Bayern ist Feiertag. Die Leute, die ein Kurzzeitkennzeichen brauchen, fahren die paar Meter nach Hessen.“

Anders dagegen in Wetzlar: Bis 11.30 Uhr hatten die Sachbearbeiter dort schon 33 Anträge auf den neuen Personalausweis bearbeitet. Dies sei eine Steigerung von etwa 65 Prozent, sagte Eckhard Nickich, der Sprecher der Stadt. Für den neuen Personalausweis werden statt 8 Euro wie bisher 28,80 Euro (22,80 Euro für unter 24-Jährige) fällig.

Neben den bisherigen Funktionen bietet der neue Ausweis die Möglichkeit, digitale Dokumente wie An- oder Verträge mit einer „digitalen Signatur“ rechtsverbindlich zu unterschreiben. Außerdem soll das neue Dokument deutlich fälschungssicherer sein als das alte. (dpa/lhe)

Quelle: HNA

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