„Riesiges Potenzial“

Koalition präsentiert Pläne für Kerber-Areal: Stadt Fulda soll Immobilie kaufen

Die Koalition hat den Magistrat in Fulda zu Verhandlungen mit den Kerber-Eigentümern aufgefordert.
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Die Koalition hat den Magistrat in Fulda zu Verhandlungen mit den Kerber-Eigentümern aufgefordert.

Die Koalition aus CDU, FDP und CWE hat am Montagabend ihre Pläne für das Kerber-Areal in der Fuldaer Innenstadt präsentiert. Ihr Wunsch: Die Stadt soll mit den Eigentümern in Verhandlungen treten, um das Gebäude zu erwerben. Unions-Fraktionsvorsitzende Patricia Fehrmann sprach von einem „Filetstück mit riesigem Entwicklungspotenzial“.

Fulda - Seit mehr als acht Monaten steht der ehemalige Kerber in der Innenstadt von Fulda leer, im Januar beschlossen die Stadtverordneten eine Veränderungssperre für das Areal, um unerwünschte Nutzungen zu verhindern. Nun geht die Koalition mit einer Forderung an die Öffentlichkeit: Die Stadt Fulda soll das Gebäude zum Gutachter-Wert kaufen*. Für die künftige Gestaltung schlagen CDU, FDP und CWE eine Entwicklungsgesellschaft vor. Später soll die Stadt Teilflächen an Interessenten verkaufen. Die Stadt solle hier deshalb tätig werden, weil eine Entwicklung des Areals zügig erfolgen müsse, betonten Vertreter der Koalition.

Was hier künftig entstehen könnte, soll über eine Bedarfsanalyse entwickelt werden. Im Gespräch ist ein Nutzungs-Mix aus bezahlbarem Wohnraum, Einzelhandel, Dienstleistungen und Kultur. Während sich die FDP moderne Arbeitsflächen wünscht, um auch Pendler aus dem Umland anzuziehen, setzt die CWE auf eine Markthalle. Dass die Stadt die Möglichkeit habe, das Areal zu erwerben, sei „ein Geschenk, das uns in den Schoß fällt“, unterstrich Martin Jahn von der Wähler-Einheit. Fulda dürfe keine „Schlafstadt“ werden. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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