Gegen Ausbau von Autobahnen

Klimaschützer demonstrieren mit Fahrrädern auf A7 bei Fulda und sorgten für Stau

Zahlreiche Klimaschützer waren am Sonntag, 6. Juni, mit Fahrrädern auf der A7 unterwegs. (Symbolfoto)
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Zahlreiche Klimaschützer waren am Sonntag, 6. Juni, mit Fahrrädern auf der A7 unterwegs. (Symbolfoto)

Rund 350 Radfahrer haben am Sonntagmittag die A7 bei Fulda erobert. Sie demonstrierten unter anderem gegen den Ausbau von Autobahnen. Während der Demo kam es zum Stau.

Fulda - Am Sonntag haben sich Klimaschützer auf ihre Räder geschwungen, um auf der A7 zu demonstrieren*. Stefanie Karl, stellvertretende Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Kreisverbandes Fulda*, führte den Demo-Zug an. Hinter ihr: knapp 350 Fahrräder. Manche der Demonstrierenden fuhren mit eingeschalteter Musik, andere genossen in Ruhe die freie Fahrt über die A7 von Petersberg nach Eichenzell. Die Fahrbahn dort ist eben - perfekter Belag für die Fahrradreifen.

Die Begleitfahrzeuge der Polizei fuhren voraus und sicherten die Kreuzung hinter der Ausfahrt. Am Sonntag mussten die Autos warten, während die Fahrräder freie Bahn hatten - freie Autobahn sogar. Auf der A7 kam es während der anderthalbstündigen Sperrung zu einem Rückstau von etwa einem Kilometer. Carsten Sippel, Leiter des regionalen Verkehrsdienstes Fulda, erklärte, dass mehrere Polizei-Streifen die Autobahn nach der Demo kontrolliert hatten, sodass die Fahrbahn gegen 12 Uhr wieder für Autofahrer freigegeben werden konnte. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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