Briefwahl nimmt zu

Kommunalwahl: Bilanz eines außergewöhnlichen Wahlkampfs in Fulda in Corona-Zeiten

Deutlich mehr als die Hälfte der Wähler in Fulda gibt ihre Stimme per Briefwahl ab. (Symbolfoto)
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Deutlich mehr als die Hälfte der Wähler in Fulda gibt ihre Stimme per Briefwahl ab. (Symbolfoto)

Am Freitagabend endet ein Kommunalwahlkampf, wie es ihn noch nie gab – eine Kampagne ohne Veranstaltungen und Infostände, bei denen sich Politiker und Wähler treffen. 

Fulda - Erstmals seit dem Krieg gab es bei der Kommunalwahl in Hessen* einen Wahlkampf ohne Veranstaltungen, in denen Politiker und Bürger zwanglos miteinander sprechen konnten. Wahlkämpfer blieben in Fulda auf Distanz. „Die persönliche Begegnung mit den Menschen fehlt. Man kann sich auf Facebook austauschen, aber der Dialog kommt schlechter zustande“, klagt CDU-Spitzenkandidat Thomas Hering.

Was sich außerdem durch Corona verändert: Deutlich mehr als die Hälfte der Wähler wird im Kreis Fulda ihre Stimme per Briefwahl abgeben*. Das bedeutet für die Parteien: Sie mussten schon am ersten Tag, als Briefwahl möglich war, präsent sein. Das war der 1. Februar. Besonders sichtbar ist in diesem Wahlkampf eine Veränderung an den Durchgangsstraßen der Städte und an den Ortseingängen im Kreis. Hier stehen so viele Plakate und Großplakatwände wie noch nie. Dafür gibt es zwei Gründe: Mit der höheren Zahl an Plakaten wollen die Parteien den Wegfall von Wahlveranstaltungen etwas kompensieren. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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