Land sagt Spielhallenflut Kampf an

Legte ein neues Spielhallengesetz vor: Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU). Foto: dpa

Wiesbaden. Spielhallen schießen wie Pilze aus dem Boden, ohne dass die Kommunen dies rechtlich verhindern können. Zudem, so Innenminister Boris Rhein (CDU), würden sie immer häufiger Schauplatz von Drogendelikten und Raubüberfällen. Dagegen wolle Hessen nun vorgehen.

Statt des angekündigten Gesetzentwurfes hatte Rhein gestern allerdings nur einige „Eckpunkte“ im Gepäck. So soll es beispielsweise Abstandsregelungen zwischen Spielhallen geben, Einschränkungen der fast durchgängigen Öffnungszeiten und ein Sperrsystem für Spielsüchtige wie in den Casinos.

Welche Regelungen in Hessen zu treffen sind und was die Ministerpräsidenten im Glücksspielstaatsvertrag regeln, steht noch nicht fest. Die Grünen sahen im Vorpreschen Rheins daher eher „Wahlkampfgetöse“. (wet)

Quelle: HNA

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