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Mann gesteht Beil-Attacke auf Ehefrau

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Justitia
Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Im Prozess um eine Attacke mit einem Fleischerbeil auf seine Ehefrau hat der Angeklagte vor dem Landgericht Darmstadt die Tat gestanden, eine Tötungsabsicht aber bestritten. „Ich wollte ihr ihre Schönheit nehmen“, hieß es am Montag in einem vom Verteidiger des 59-Jährigen verlesenen Geständnis. Er habe sein Opfer aber nicht töten wollen. Die Ehefrau, die wie der Angeklagte die syrische Staatsbürgerschaft hat, hatte sich Ende 2020 von dem 59-Jährigen getrennt und wohnte in einem Frauenhaus.

Darmstadt – Mitte April 2021 beschloss das Amtsgericht Frankfurt, dass der Angeklagte seiner Frau nicht näher als 50 Meter kommen darf. Der Angeklagte hatte die damals 44-Jährige zuvor mit Messern angegriffen.

Bei dem Fleischerbeil-Angriff am Nachmittag des 28. August 2021 im S-Bahnhof Obertshausen (Kreis Offenbach) schlug der Syrer laut Zeugen mit einem Fleischerbeil mehrfach hauptsächlich auf die Beine seiner Frau ein. Ein Arzt und eine Krankenpflegerin, die zufällig an dem Bahnhof waren, leisteten Erste Hilfe.

Die Frau war nach der Tat neun Monate in Kliniken und in der Reha. Nach Steh- und Gehtraining konnte sie nach sechs Monaten ein paar hundert Meter mit einem Stock zurücklegen, wie eine Ärztin im Gericht berichtete. Den rechten Fuß werde die Frau aber nie mehr heben und senken können. Der Prozess wird an diesem Dienstag fortgesetzt. dpa

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