Mini-Tiger füllt Frankfurter Zoo die Kasse

Manfred Niekisch, Direktor des Frankfurter Zoos, zeigt das Tigerbaby „Daseep“. Foto: dpa

FRANKFURT. Der Frankfurter Zoo ist überwältigt vom Interesse an Tigerbaby Daseep. „Mit einem solchen Echo haben wir nicht gerechnet, wir freuen uns sehr darüber“, sagte Zoodirektor Manfred Niekisch. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gebe er den neuen Publikumsmagneten Ende des Monats nach Wuppertal ab, wo die kleine Tigerin zusammen mit einem anderen Tigerjungen aufwachsen soll.

Am vergangenen Wochenende seien 11 000 Besucher in den Zoo gekommen - fast dreimal so viele wie an einem normalen Wochenende. Sie mussten sich lange gedulden, bis sie einen Blick auf die Kleine werfen konnten, denn Daseep ist zusammen mit einer Pflegerin in einem Container nur eine Stunde täglich zu sehen. Länger gehe nicht, sagte Niekisch. Das inzwischen fünf Wochen alte Tigerbaby habe einen strengen Tages-Rhythmus und brauche viel Ruhe. „Junge Tiger schlafen 90 Prozent des Tages.“

Einen „Knut-Effekt“ sieht Niekisch zwar, dennoch sei die Frankfurter Situation nicht mit dem Rummel um Eisbär-Baby Knut in Berlin vor drei Jahren vergleichbar. „Die ganze Marketing-Maschinerie haben wir nicht.“

Nur noch bis übermorgen ist der drollige Neuzugang zu sehen (14.45 bis 15.45 Uhr), dann steht der Umzug in den Zoo Wuppertal an. (lhe)

Quelle: HNA

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