Nach Festnahme in Frielendorf: Prozessauftakt zu Mord an 17-Jährigem

Fulda. Begleitet von großem öffentlichen Interesse hat am Dienstag in Fulda der Prozess um einen Mord bei einem fingierten Autokauf begonnen. Am 11. Februar 2011 war ein 17-Jähriger aus München hinterrücks erschossen worden, als er in Fulda ein Auto kaufen wollte.

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Sein 19 Jahre alter Schwager entkam unverletzt. Vor dem Landgericht Fulda steht nun ein 39-Jähriger aus Grünberg wegen Mordes und versuchten Mordes aus Habgier, Heimtücke und zur Ermöglichung einer Straftat. Außerdem wird dem Arbeitslosen schwere räuberische Erpressung und unerlaubter Waffenbesitz vorgeworfen.

Die 31 Jahre alte Freundin des Mannes soll Beihilfe zu versuchtem Betrug geleistet haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Angeklagten vergeblich versuchten, den Kaufpreis von rund 15 000 Euro zu erbeuten. Strenge Sicherheitsvorkehrungen schützten die Angeklagten am ersten Prozesstag vor den Zuschauern, unter ihnen zahlreiche Familienangehörige des Opfers. (dpa)

Quelle: HNA

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