Kritik an Kultusminsterin Dorothea Henzler

Opposition wirft Henzler Stillstand in der Schulpolitik vor

Wiesbaden. Die Opposition im hessischen Landtag hat Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) Stillstand in der Schulpolitik vorgeworfen.

Die Ministerin sei in einem Zustand „zwischen Tiefschlaf und Ohnmacht“, sagte die SPD-Abgeordnete Heike Habermann bei der Plenardebatte am Mittwoch in Wiesbaden. Habermann bemängelte unter anderem das Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem, das in Gymnasium, Real- und Hauptschule unterteilt ist. „Die Hauptschule ist auch in Hessen nicht überlebensfähig“, sagte sie.

Der Grünen-Abgeordnete Mathias Wagner sprach von einem verlorenen Jahr. „Es hat sich nichts geändert an unseren Schulen.“ Henzler wies die Kritik zurück. In dem Jahr seit ihrem Amtsantritt seien große Veränderungen vorbereitet worden. Sie verwies auf ihr Ende Februar vorgestelltes Konzept einer Mittelstufenschule, in der Haupt- und Realschulen künftig ihre Bildungsgänge unter einem Dach zusammenfassen können. Vorgesehen sei dabei auch eine stärkere Berufsorientierung. (lhe)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare