„Petra“ zieht mit Schnee und Eis über Hessen - Schulen fallen aus, Straßen gesperrt

Frankfurt. Mit Schnee und Eis hat sich Tief „Petra“ in Hessen vorgestellt - die Situation auf den Straßen entspannte sich aber bis zum Freitagmorgen deutlich. Derzeit sind aber noch einige Straßen gesperrt und an manchen Orten fiel der Unterricht aus. Meldungen aus der Region:

Zwar behinderten fast überall noch kräftige Schneeverwehungen den Verkehr, es ereigneten sich aber keine größeren Unfälle. Das teilte das Lagezentrum in Wiesbaden mit.„Die Lage ist überhaupt nicht dramatisch“, sagte ein Sprecher der Polizei im nordhessischen Kassel.

Meldungen aus der Region

- Schule in Waldeck-Frankenberg fällt am Freitag aus

- Schneefall und Schneeverwehungen: Drei Straßen im Schwalm-Eder-Kreis dicht

- Schulfrei dank Wettertief Petra

Auch der Bahnverkehr lief am Morgen weitgehend normal. Nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn kam es weder bei den Fern- noch bei den Nahverbindungen zu größeren Ausfällen. Auf einigen Strecken kamen die Züge allerdings verspätet ans Ziel. Entschärft hat sich auch die Situation am Frankfurter Flughafen: Während am Donnerstag noch 220 von rund 1400 Flügen gestrichen wurden, fielen am Freitag nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport rund 100 Verbindungen aus - die Mehrzahl davon Maschinen, die wegen Problemen an anderen Airports Frankfurt nicht anfliegen konnten.

Leichte Behinderungen meldete die Polizei lediglich von der Autobahn 5 bei Breitenbach am Herzberg in Osthessen. Auf der Autobahn 4 rutschte ein rumänischer Sattelschlepper mit Sommerreifen in die Mittelleitplanke und riss sich den Tank auf. Dabei liefen 300 Liter Diesel aus. Auf der Autobahn von Kassel nach Würzburg (A7) floss der Verkehr am Morgen wieder. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach hob seine Unwetterwarnungen für Hessen auf.

Am Vorabend hatte das noch anders ausgesehen: In Hessen waren sogar Streudienste auf den Autobahnen liegen geblieben. In Frankfurt schliefen so viele Menschen im Stau in ihren Autos ein, dass die Polizei sie wecken musste, damit es weitergehen konnte.

Am Flughafen wurden am Donnerstagabend die Landebahnen regelmäßig vom Schnee befreit, dennoch kamen einige Flugzeuge nicht an. „Am Donnerstag waren es 246 Annullierungen“, sagte der Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport, Heinz Fass. Das Problem seien auch am Donnerstag vor allem Flüge gewesen, die aus anderen Teilen Deutschlands, wie etwa München, nicht rausgingen. (lhe)

Quelle: HNA

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