Niedersachsens Städte- und Gemeindebund stellt sich gegen Hannover

Pipeline punktet im Norden

KASSEL / HANNOVER. Die Abwasserleitung zur Nordsee, die Salzabfälle aus der Kaliproduktion in Hessen und Thüringen an Werra und Weser vorbei direkt ins Meer schaffen soll, findet auch in Niedersachsen neue Freunde. Gegen das Votum von Umweltminister Heinrich Sander (FDP) und anders als ein Landtagsbeschluss von CDU, FDP, SPD und Grünen stellt sich nach HNA-Informationen Niedersachsens Städte- und Gemeindebund hinter den Pipeline-Plan - und damit hinter das Mehrheitsvotum des runden Tisches zur Werraversalzung.

Klage: RP soll sich äußern

Nach der Verwaltungsklage der thüringischen Gemeinde Gerstungen, die das Land Hessen verpflichten will, schleunigst die Erlaubnis zur Versenkung von Kaliabwässern im Bereich Kleinensee (Kreis Hersfeld-Rotenburg) zu kippen, hat das Verwaltungsgericht Kassel das Regierungspräsidium zur Stellungnahme aufgefordert: Der RP seinerseits hatte Anfang März eine deutliche Kürzung der zulässigen Versenkmengen angekündigt. Zur Gerstunger Klage will die Kasseler Behörde bis Ende Mai Stellung nehmen. (wrk)

Quelle: HNA

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