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Plädoyers im Prozess um überrollten Fußgänger erst im April

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Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Im Prozess um einen mit einem Fahrzeug überrollten Fußgänger vor dem Frankfurter Landgericht werden die Plädoyers entgegen der ursprünglichen Planung nun erst am 8. April gehalten. Vorgesehen waren die Schlussvorträge der Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenklage eigentlich am Donnerstag, doch aufgrund einer längeren Vernehmung eines technischen Sachverständigen konnte der Zeitplan nicht eingehalten werden.

Frankfurt/Main - Der 22-Jährige hat sich seit Anfang März wegen Mordversuchs und schwerer Körperverletzung vor Gericht zu verantworten. In dem Prozess räumte er ein, im April vergangenen Jahres das 53 Jahre alte Opfer im Frankfurter Bahnhofsviertel zunächst angefahren und danach mit dem tonnenschweren SUV überrollt zu haben. Das Opfer hatte sich aus Ärger über eine vorausgegangene Fahrt des SUV in eine Einbahnstraße vor den Wagen gestellt und ihn fotografiert. Seit dem Vorfall ist der Mann auf einen Rollstuhl angewiesen. dpa

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