Noch gibt es Klagen gegen zwei Abschnitte der A 44 Kassel-Eisenach

Planung soll zügig weiterlaufen

Die Autobahn 44 Kassel-Eisenach wird in mehreren Abschnitten, so genannten Verkehrskosteneinheiten, geplant und gebaut. Unsere Grafik zeigt den jeweiligen Planungsstand. Der Abschnitt 01 ist an der Autobahn 7 bei Kassel, die achtstreifig werden soll.

Kassel. Die vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig abgewiesene Klage der Umweltschutzorganisation BUND bezog sich zwar nur auf einen Abschnitt der geplanten Autobahn 44 Kassel-Eisenach, doch auch die anderen Teilstrecken sollen nun nach Angaben von Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) „mit unverminderter Geschwindigkeit“ weitergeplant werden. Die Klage richtete sich gegen die so genannte Verkehrskosteneinheit (VKE) 32, die Strecke von Hessisch Lichtenau-Ost nach Hasselbach.

Weiterhin beklagt sind die Bereiche Hasselbach nach Waldkappel (VKE 33) sowie Helsa-Ost nach Hessisch Lichtenau-West (VKE 12).

Posch rechnet bereits für das Jahr 2016 mit der Fertigstellung der Autobahn. Der Bürgermeister von Hessisch Lichtenau, Jürgen Herwig (SPD), sieht hingegen 2018 oder 2020 als realistischen Termin. Die Autobahn sei von unschlagbarem Wert für die Stadt. Mit einer direkten Anbindung würden sich zwangsläufig Firmen im Gewerbegebiet der Stadt ansiedeln.

Die komplette Autobahn Kassel Richtung Eisenach wird 64,3 Kilometer lang. Die Baukosten sind mit 1,4 Milliarden Euro geplant. Der achtstreifige Ausbau der A 7 erstreckt sich über 6,2 Kilometer. Die Strecke wird aufwändig gebaut und geplant. Vorgesehen sind 13 Tunnel mit einer Gesamtlänge von über 14 Kilometern.

Von Peter Klebe

Quelle: HNA

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