Bewährungsstrafe

Polizei schnappt Dealer beim Umparken - und findet Drogen und eine Waffe

Ein Richter sitzt im Gerichtssaal. Vor ihm steht das Strafgesetzbuch.
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Ein Mann aus Bad Soden-Salmünster stand jetzt vor Gericht. (Symbolbild)

Ein Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis machte vor dem Amtsgericht Gelnhausen reinen Tisch und räumte alle Vorwürfe ein. Schließlich will der 25-Jährige aus Bad Soden-Salmünster in ein neues Leben starten und seine Drogen-Vergangenheit hinter sich lassen.

Bad Soden-Salmünster - Eigentlich wollte der Mann aus Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis*) nach eigenen Angaben am frühen Morgen des 7. März 2020 gegen 2 Uhr nur sein Auto in der Kurstadt umparken. Dabei geriet er jedoch ins Visier einer Polizeistreife, die ihn kontrollierte. Und die Beamten wurden fündig: In seiner Bekleidung und später auch in der Wohnung fand die Polizei Kokain, Marihuana, Ecstasy-Tabletten, 4700 Euro Bargeld, drei Handys und ein Butterfly-Messer*. Von einem Teil der Drogen habe er gewusst, doch nicht das ganze gefundene Material habe ihm gehört, beteuerte der Angeklagte.

Richter Wolfgang Ott verurteilte den Mann wegen unerlaubten Drogenhandels. Gleichzeitig muss der 25-Jährige sich aktiv um den Therapieplatz bemühen und mittels Drogen-Screenings vierteljährlich nachweisen, dass er enthaltsam lebe. „Nächstes Mal gibt es keine Bewährung mehr“, machte der Vorsitzende dem Beschuldigten den Ernst der Lage deutlich. Dieser nahm das Urteil an. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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