Dieb erschossen: Juwelierin widerspricht sich

Gießen. Eine Juwelierfrau steht seit Dienstag wegen Totschlags vor Gericht, weil sie bei einem Überfall einen Räuber erschossen haben soll.

Zu Beginn des Prozesses vor dem Landgericht Gießen räumte die 67-Jährige den Todesschuss ein. Sie erklärte aber, der Schuss sei ein Unfall gewesen.

Die Frau hatte nach dem Überfall auf den Laden ihres Mannes im Juli 2011 zunächst erzählt, ein zweiter Räuber habe seinen Komplizen erschossen. Allerdings deckte sich diese Aussage nicht mit den Ergebnissen der Ermittlungen - gegen die 67-Jährige wurde Anklage erhoben.

dpa

Quelle: HNA

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