Räuber stoppen Geldboten bei Überfall mit Unfall-Manöver

Künzell/Fulda. Mit einem filmreifen Unfall-Manöver haben Räuber im osthessischen Künzell einen Geldboten gestoppt und ausgeraubt.

Ein Mitarbeiter eines Einkaufsmarkts fuhr am Freitagmorgen die Geschäftseinnahmen zur Bank, als ihn ein Fahrzeug frontal rammte. Was zunächst wie ein Unfall wirkte, gehörte zum Plan der Räuber, wie die Polizei in Fulda berichtete.

Zeitgleich keilte ein weiteres Fahrzeug das Auto des Opfers von hinten ein. Aus den Wagen stürmten maskierte, dunkelgekleidete Männer und schlugen die Seitenscheibe des Autos des Geldboten ein. Mit einer Pistole bewaffnet, zwangen sie den Fahrer, das Geld herauszugeben. Danach stiegen sie in das hintere Auto und flüchteten. Das vordere Fahrzeug, an dem gestohlene Kennzeichen angebracht waren, ließen sie am Tatort zurück. (dpa)

Quelle: HNA

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