Ab Montag zweitägige Anhörung in Kassel

Ringen um Stromtrasse geht weiter

Kassel / Northeim. Neue Runde im Ringen um den Bau der 380-kV-Höchstspannungsleitung vom niedersächsischen Wahle durch Nordhessen bis ins osthessische Mecklar: Am Montag, 4. April, beginnt ein mindestens zweitägiger Erörterungstermin.

Gegen das Projekt sind über 8000 Einwendungen beim Regierungspräsidium (RP) Kassel eingegangen. Der BUND-Landesverband wird am Montag unmittelbar vor Erörterungsbeginn im Kasseler Hermann-Schafft-Haus eine Protestaktion vor dem Gebäude gegen die Starkstromtrasse starten.

Bei einem Anhörungstermin im südniedersächsischen Northeim hatten Bürgerinitiativen in dieser Woche eine Erdverkabelung gefordert. Die Firma Tennet als Bauherrin hatte diese Vorschläge nicht diskutieren wollen, weil ein Erdkabel nicht Gegenstand des Erörterungstermins gewesen sei, beklagt Peter Gosslar von der Bürgerinitiative „Pro Erdkabel“. Gosslar: „Das ganze Anhörungsverfahren ist eine einzige Mogelpackung gewesen.“ (jum/goe)

Quelle: HNA

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