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Rund 91 Millionen Euro Kosten für kommunale Impfstellen

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Ein Apotheker impft einen Mann gegen Corona
Ein Apotheker impft einen Mann gegen Corona. © Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

Der Betrieb der kommunalen Impfstellen für die Corona-Schutzimpfungen in Hessen hat in den Monaten zwischen Oktober und Ende März insgesamt rund 91 Millionen Euro gekostet. Das teilte das hessische Sozialministerium den Zeitungen der Verlagsgruppe VRM mit. Pro Monat kosteten die Impfstellen demnach etwa 15,2 Millionen Euro. Das Ministerium bestätigte auf dpa-Anfrage am Freitag in Wiesbaden die Höhe der Kosten.

Wiesbaden - Für den Betrieb der Impfstellen rechnen die Städte und Landkreise den Angaben zufolge unterschiedlich hohe Summen ab. Bei der Stadt Frankfurt etwa beliefen sich die Kosten auf 2,2 Millionen Euro monatlich. Wiesbaden habe für den Monat Juli 154.456 Euro berechnet. Für die beiden Impfstellen in Darmstadt und Dieburg seien im Mai insgesamt 200.000 Euro angefallen.

Der Landkreis Gießen betreibt nach VRM-Angaben drei Impfstellen sowie einen Impfbus und weitere mobile Impfangebote und beantragt dafür monatlich 960.000 Euro. Die Kosten für die Impfstellen teilten sich Bund und Land, der Bund zahle den Impfstoff.

In allen hessischen Impfstationen zusammen wurden im ersten Quartal des Jahres nach VRM-Angaben durchschnittlich 7382 Menschen pro Tag gegen das Corona-Virus geimpft. Im zweiten Quartal des Jahres seien hessenweit im Schnitt nur noch 808 Impfungen täglich verabreicht worden. Wegen der derzeit niedrigen Auslastung der Impfstellen ergäben sich höhere Kosten pro Corona-Schutzimpfung: In Frankfurt seien das 868, im Landkreis Gießen 477, für Darmstadt und Dieburg 396 und in Wiesbaden 351 Euro pro Spritze. dpa

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