Silvesterböller: 19-Jähriger in Bad Hersfeld mit schweren Handverletzungen

Frankfurt/Bad Hersfeld. Brände, Unfälle und Schlägereien haben Polizei und Feuerwehr in Hessen in der Neujahrsnacht beschäftigt. In Bad Hersfeld zog sich ein 19-Jähriger beim Zünden von Silvesterböllern schwere Handverletzungen zu.

Update

Diese Meldung wurde am 1.1. um 16 Uhr aktualisiert. Bis zu diesem Zeitpunkt war vermeldet worden, dass der 19-Jährige zwei Finger verloren habe.

In ersten Meldungen war sogar die Rede davon, dass der 19-Jährige, der schwer verletzt in ein Krankenhaus in Fulda gebracht wurde, zwei Finger verloren habe. Das bestätigte sich jedoch nicht. Wie genau sich das Unglück ereignet hatte, ist noch unklar.

Bei Bränden in Wohnhäusern in Erzhausen bei Darmstadt und in Erbach im Odenwald entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 300 000 Euro. Verletzt wurde hier niemand.

Zumeist hielten kleinere Streitigkeiten und Notfälle die Einsatzkräfte in ganz Hessen in Atem. Allein in Kassel rückte die Polizei zu 181 Einsätzen aus. Die Frankfurter Feuerwehr meldete rund 50 Brände innerhalb von zwei Stunden.

In Biblis-Nordheim zündeten Unbekannte einen selbst gebastelten Feuerwerkskörper und beschädigten den Eingang eines Hauses.

Der Rettungsdienst in Frankfurt meldete in den ersten beiden Stunden des neuen Jahres 67 Einsätze meist wegen Verletzungen durch Feuerwerk. Unter anderem in Dietzenbach, Wiesbaden und Rüdesheim setzten Raketen Gegenstände auf Balkonen und vor Häusern in Brand. In Dietzenbach erlitt eine 73 Jahre alte Hausbewohnerin einen Schock. Sonst wurde niemand verletzt.

Beim Brand des Hauses in Erzhausen (Kreis Darmstadt-Dieburg) hatte sich eine vierköpfige Familie in Sicherheit bringen können. Den Schaden schätzt die Polizei auf 250 000 Euro. Bei dem Feuer in Erbach beträgt der Schaden rund 50 000 Euro. In beiden Fällen war zunächst nicht klar, ob die Brände durch Feuerwerkskörper entstanden oder eine andere Ursache hatten.

In Darmstadt schlichteten Polizisten bei 18 Schlägereien. Zudem stellten sie vier Schreckschusswaffen sicher. Sieben Störer verbrachten die erste Nacht des Jahres in einer Polizeizelle. In Weilburg wurden bei Schlägereien mehrere Jugendliche leicht verletzt.

Im osthessischen Hünfeld verletzten sich ein 16-Jähriger und seine beiden Freunde bei einer unerlaubten Spritztour mit dem Wagen eines Bekannten leicht. Der 16-Jährige hatte die Kontrolle über den Wagen verloren. Das Auto überschlug sich und landete im Graben.

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Aus Rücksicht auf das Opfer haben wir die Kommentarfunktion zu diesem Artikel gesperrt. (HNA Online)

Quelle: HNA

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