Sommergewitter tobte über Nordhessen - Stromausfall in Wolfhagen

Kassel. Ein heftiges Sommergewitter mit Sturmböen und Starkregen hat in der Nacht zum Samstag über Nordhessen getobt.

In Kassel gab es durch das Gewitter und den heftigen Regen, der mehrere Stunden in der Nacht anhielt, keine Schäden.

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- Nach Unwetterwarnung: Keine größeren Schäden in der Region

In Zierenberg im Landkreis Kassel schlug ein Blitz in den Schornstein eines Hauses ein, wodurch der Dachstuhl des Gebäudes in Brand geriet, teilte die Polizei am Samstagmorgen mit. Der 89 Jahre alte Bewohner des Hauses konnte noch rechtzeitig ins Freie flüchten. Vereltzt wurde niemand.

In Wolfhagen kam es infolge des Unwetters zu einem Stromausfall, von dem auch die Ampeln betroffen waren, wie die Polizei weiter mitteilte. Ebenfalls in Wolfhagen flüchteten mehrere Pferde und Rinder von einer Weide. „Die Tiere waren wohl durch Blitz und Donner in Panik geraten“, sagte ein Polizeisprecher. Über die Höhe des Schadens konnte die Polizei am Morgen noch keine Angaben machen.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg stürzten durch das Unwetter mehrere Bäume um. Verletzt wurde laut Polizei jedoch niemand. In Freienhagen fiel ab 20.10 Uhr zudem für etwa zwei Stunden der Strom aus.

Weitere Schäden in der Region wurden nicht gemeldet.

Artikel aktualisiert um 12 Uhr

Am Freitagabend hatte der Deutsche Wetterdienst noch Unwetterwarnungen für die Region ausgegeben. Er sprach von Starkregen mit Mengen um die 30 Liter pro Quadratmeter, einzelnen Sturmböen um 85 Kilometern pro Stunde und bis zu zwei Zentimter großem Hagel. (dpa/mak)

Quelle: HNA

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