Studie: Hessen ernähern sich ungesund

Frankfurt. Die meisten Hessen ernähren sich ungesund und fühlen sich gestresst. Dies geht aus einer Studie der Deutschen Sporthochschule in Köln im Auftrag des Krankenversicherers DKV hervor.

Insgesamt lebten nur zwölf Prozent der Hessen rundum gesund, teilte die Versicherung am Freitag in Düsseldorf mit. Dies entspreche jedoch dem Bundesdurchschnitt.

Für die Untersuchung wurden rund 3000 Menschen in den Jahren 2010 und 2012 befragt, mindestens 300 pro Bundesland. Demnach ernähren sich nur 45 Prozent der Hessen ausgewogen. Niedriger sind die Werte nur in Bayern, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 47 Prozent - Schleswig-Holstein ist Spitzenreiter mit 53 Prozent.

Zudem fühlen sich die Hessen überdurchschnittlich oft gestresst. Nur 45 Prozent gaben an, keinen Stress zu haben oder ihn wirksam bekämpfen zu können. Bundesweit sind es 48 Prozent. Bei allen anderen Untersuchungsgebieten liegen die Hessen hingegen im Bundesdurchschnitt - etwa beim Rauchen, beim Alkoholkonsum und bei der Bewegung. (dpa)

Quelle: HNA

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