Tiere stürmten in alle Richtungen davon

Tiertransporter in Flammen - Fahrer ließ Kälber auf A45 frei

Würzburg/Gießen. Ein Lastwagenfahrer hat am Dienstag 71 Kälber auf der Autobahn 45 beim unterfränkischen Alzenau freigelassen und so vor dem Flammentod bewahrt.

Zuvor war der Anhänger des Viehtransporters, der mit den Zuchtbullen in Richtung Gießen unterwegs war, in Brand geraten. Wie die Polizei in Würzburg berichtete, war die Ursache für das Feuer zunächst unklar.

Der Sattelzugfahrer stoppte seine Maschine, als er die Flammen bemerkte. Weil die Gefahr bestand, dass die Tiere auf dem Anhänger verbrennen, ließ der Mann das Vieh auf die Autobahn.

Geistesgegenwärtig warnte er auch noch den nachfolgenden Verkehr, die A45 musste schließlich voll gesperrt werden. Unfälle gab es nicht. Die anderen etwa 30 Tiere auf der Ladefläche der Zugmaschine mussten nicht befreit werden.

Die freigelassenen Kälber stürmten zunächst in alle Richtungen davon. Während die Feuerwehr den Brand löschte, trieben weitere Einsatzkräfte die Tiere in ein provisorisches Gatter. Ein Viehhändler aus der Umgebung holte die Rinder schließlich ab. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Schadens war zunächst unbekannt.

Quelle: HNA

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