1. Werra-Rundschau
  2. Hessen

Unwetter verursachen Millionen-Schäden an Autos

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Gewitter
Blitze entladen sich während eines Gewitters. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Unwetter des vergangenen Jahres haben Autofahrer auch in Hessen hart getroffen. Sturm, Hagel, Blitz und Überschwemmungen verursachten rund 12.100 Schäden in Höhe von 36 Millionen Euro an Kraftfahrzeugen, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Freitag in Berlin mit. Mit 3,0 Schadensmeldungen auf 1000 kaskoversicherte Fahrzeuge lag Hessen im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld - das Bundesland belegte Platz acht in der Kfz-Naturgefahrenbilanz.

Berlin/Frankfurt - Am stärksten von Unwettern betroffen waren demnach Autofahrer in Baden-Württemberg: Hier kamen 20,2 Schadenmeldungen auf 1000 kaskoversicherte Fahrzeuge.

Bundesweit seien 2021 rund 450.000 Schäden in Höhe von 1,7 Milliarden Euro an versicherten Kraftfahrzeugen gezählt worden, erklärte Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Das war laut GDV nahezu die doppelte Summe eines durchschnittlichen Jahres. Im langjährigen Mittel gehen bei den Autoversicherern demnach rund 390.000 Schadenmeldungen von Autobesitzern mit einer Schadensumme von etwa 900 Millionen Euro ein.

Verantwortlich für die hohen Schäden vergangenes Jahr waren Wetterextreme: Eine Unwetterserie im Juni, die vor allem Baden-Württemberg und Bayern traf, sowie die Juli-Sturzflut im Ahrtal. Während Hagel häufig nur Beulen und Dellen verursacht, waren viele überschwemmte Fahrzeuge nicht mehr zu retten. Von der Flutkatastrophe besonders betroffen waren Autos an Ahr und Erft. dpa

Auch interessant

Kommentare