1. Werra-Rundschau
  2. Hessen

Vermeintlicher Flugzeugabsturz in Gießen: Großeinsatz wegen Manöver von Doppeldecker-Pilot

Erstellt:

Von: Florian Dörr

Kommentare

Auf einem Acker bei Gießen muss ein Flugzeug notlanden. Die Rettungskräfte rücken mit einem Großaufgebot aus.

Gießen - Alarm für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Sonntag (13. November) in Gießen. Mit einem Großaufgebot rückten die Kräfte an einem Feld zwischen dem Flugplatz Lützellinden und der A45 aus. Hintergrund: Gegen 12.15 Uhr war von Zeugen der vermeintliche Absturz eines Kleinflugzeugs gemeldet worden.

Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Der unverletzte Pilot und seine offensichtlich unbeschädigte Maschine standen auf einem Acker bei Gießen. Der 72-Jähriger aus Gedern, der das Flugzeug gesteuert hatte, hatte kurz nach seinem Start vom Flugplatz Lützellinden Probleme mit dem Fluggerät bemerkt. Aus derzeit ungeklärter Ursache verlor der Motor derart stark an Leistung, dass der Pilot zu einer fliegerisch gekonnten Notlandung ansetzen musste, wie die Polizei mitteilt.

Die Notlandung eines Flugzeugs bei Gießen erweckte Aufsehen.
Die Notlandung eines Flugzeugs bei Gießen erweckte Aufsehen. © 5vision.media

Vermeintlicher Flugzeugabsturz in Gießen: Doppeldecker auf Acker gelandet

Er konnte das Flugzeug sicher und unbeschädigt auf einem Acker landen. Feuerwehr und Rettungsdienst konnten entsprechend ihren Einsatz beenden. Das Ultraleicht Doppeldeckerflugzeug ähnlich Typ Kiebitz B9 wurde entsprechend ohne weiteren Aufwand geborgen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde informiert. (fd)

Vor einigen Wochen stürzte in Gießen-Lützellinden tatsächlich ein Kleinflugzeug ab. Zwei Personen wurden schwer verletzt.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion