Videoüberwachung in hessischen Städten nimmt zu

Kassel. Die Überwachung öffentlicher Plätze in Hessen nimmt zu. In 15 hessischen Städten sind laut Innenministerium derzeit 18 Anlagen mit insgesamt 102 Kameras installiert, drei weitere Kameras sollen in diesem Jahr noch folgen.

Zum Vergleich: 2009 hatte es in elf Städten elf Überwachungsanlagen zur Kriminalitätsbekämpfung gegeben. Wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab, verfehlt die Überwachung ihre Wirkung nicht: Zwischen 2006 und 2012 ist die Zahl der Straftaten an diesen Kriminalitätsschwerpunkten um die Hälfte gesunken. Videoüberwachung sei „ein wirkungsvolles Instrument zur Abschreckung von potenziellen Tätern und zur Aufklärung von Straftaten“, sagte Innenminister Boris Rhein (CDU). In Frankfurt und Wiesbaden werden je zwei Plätze mit Kameras beobachtet, in Kassel ein früherer Drogenumschlagsplatz am Stern mit insgesamt drei 360-Grad-Kameras.

In Darmstadt wirft die Polizei per Kamera einen Blick auf die Synagoge. In Fulda werden zwei Plätze in der Innenstadt mit Kameras überwacht. (lhe

Quelle: HNA

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