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VW-Tarifrunde rückt näher: „Gerechten Anteil am Erfolg“

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Ein Mitarbeiter putzt die Front eines Elektrobus ID.Buzz im Stammwerk in Wolfsburg. © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Die IG Metall macht die Forderung nach deutlich mehr Geld auch zum zentralen Punkt der nächsten Verhandlungen für die rund 125.000 Tarifbeschäftigten von Volkswagen. Vor den Gesprächen im Herbst gebe es eine „hohe Erwartungshaltung“, sagte der Bezirkschef der Gewerkschaft, Thorsten Gröger, am Freitag. Das genaue Ziel für den VW-Haustarif soll bis zum 6.

Hannover/Wolfsburg - Juli stehen.

„Nachdem der Konzern eine Rekorddividende zahlt und CEO Herbert Diess noch mal ein sattes Plus auf sein Millionengehalt erhält, haben die Beschäftigten zurecht die Erwartung, ihren gerechten Anteil am Erfolg zu erhalten“, begründete Gröger das Ergebnis einer Sitzung der Tarifkommission. Zudem müsse die zuletzt auf 7,9 Prozent gestiegene Inflation berücksichtigt werden. Reallohnverluste will die IG Metall nicht hinnehmen. Eine hinreichende Kaufkraft stütze demgegenüber die Konsumnachfrage und stabilisiere so die gesamte deutsche Wirtschaft.

Betriebsratschefin Daniela Cavallo sagte, sie wolle energisch für eine Steigerung der Löhne und Gehälter eintreten: „Für Zurückhaltung gibt es überhaupt keinen Grund. Auf Taktieren und Versteckspielen haben wir ebenso wenig Lust wie auf das Wehklagen, wonach ordentliche Entgeltsteigerungen jetzt Gift wären für Volkswagen.“ Im November sollen die Tarifverhandlungen spätestens starten. dpa

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