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Schüsse gemeldet: Großer Polizeieinsatz und Festnahme in der Wetterau

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Von: Dagmar Bertram

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Die Polizei hat in Wöllstadt (Wetterau) am Montagabend (23. Mai) eine Straße absperren müssen. (Symbolbild)
Die Polizei hat in Wöllstadt (Wetterau) am Montagabend (23. Mai) eine Straße absperren müssen. (Symbolbild) © David Inderlied/dpa/Illustration

Aufregung in der Wetterau: In Wöllstadt rücken am Montagabend (23. Mai) mehrere Streifenwagen aus. Ein Spaziergänger hatte einen Mann mit Schusswaffe gemeldet.

Wöllstadt - In Ober-Wöllstadt (Wetteraukreis) hat es am Montagabend (23. Mai) einen größeren Polizeieinsatz gegeben: Ein Spaziergänger hatte eine Person mit einer Schusswaffe in der Feldgemarkung nahe des Kapellenweges gemeldet.

Aus der Ferne sollen zudem Schussgeräusche wahrgenommen worden sein, wie die Polizei auf Nachfrage dieser Zeitung mitteilte. Folglich machten sich mehrere Streifenwagen auf den Weg nach Ober-Wöllstadt zu dem genannten Bereich und sperrten die umliegenden Straßen ab.

Wetterau: Polizisten sperren Straße in Wöllstadt ab

Vor Ort nahmen die Wetterauer Beamten gegen 20.05 Uhr einen 35-jährigen aus Wöllstadt widerstandslos vorläufig fest. Die Schreckschusswaffe, der er offenbar genutzt hatte, stellten sie sicher.

Zwecks Ausnüchterung kam der Mann in Gewahrsam: Sein Atemalkoholtest hatte 1,4 Promille angezeigt. Am Dienstagmorgen (24. Mai) wurde er wieder entlassen.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge war der 35-Jährige alleine unterwegs. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern allerdings noch an. (dab)

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Betrunkener in der Wetterau massiven Ärger mit einer Schreckschusswaffe verursacht. Im letzten Sommer feuerte beispielsweise ein 58-Jähriger mit einer solchen Pistolen-Nachbildung auf Kinder – verletzte aber glücklicherweise niemanden.

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