Wieder Durchsuchungen bei Hells Angels - Polizei beschlagnahmt Vermögen

Frankfurt / Wiesbaden. Bei Durchsuchungen von Clubräumen der Hells Angels in Frankfurt hat die Polizei am späten Dienstagabend Möbel und elektronische Geräte beschlagnahmt. Das sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) am Mittwoch in Wiesbaden.

Lesen Sie auch:

- Minister zu Hells-Angels-Verbot: "Lupenreines organisiertes Verbrechen"

- Kommentar zum Hells-Angels-Verbot: "Schlag der Befreiung"

- Hessens Innenminister verbietet Frankfurter Hells Angels

Die Durchsuchungen in den Vereinshäusern in den Stadtteilen Westend und Riederwald ging auf einen Beschluss des Verwaltungsgerichts zurück. Ziel war es, Vereinsvermögen und eventuelle illegale Gegenstände sicherzustellen. Die Beamten beschlagnahmten unter anderem eine Überwachungskamera. Die Aktion habe um 20 Uhr begonnen und sei um kurz nach Mitternacht beendet worden, sagte der LKA-Sprecher. Es sei zu „keinerlei Widerstandshandlungen gekommen“.

Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) hatte Ende September zwei Ortsgruppen der Hells Angels in Frankfurt verboten. Ihnen wird Drogenhandel, Prostitution und Menschenhandel vorgeworfen. Bei einer Razzia wurde damals bereits Vereinsvermögen der Rocker beschlagnahmt. (dpa)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare