"Echtes Original"

Hildegard Krekel: Krebstod mit 60

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Hildegard Krekel ist tot 

Köln - Hildegard Krekel („Ein Herz und eine Seele“) wurde für ihren Optimismus und ihre Lebensfreude geschätzt. Jetzt hat sie den Kampf gegen den Krebs verloren - mit erst 60 Jahren.

Die Schauspielerin Hildegard Krekel ist tot. Sie starb am Sonntag mit nur 60 Jahren in Köln, wie der Westdeutsche Rundfunk am Montag mitteilte. Vor Jahren war die Schauspielerin mit ihrer Krebserkrankung an die Öffentlichkeit gegangen. Zuletzt hatte sie für die WDR-Serie „Ein Fall für die Anrheiner“ im Sommer vergangenen Jahres vor der Kamera gestanden. Die Rolle wurde nach Angaben einer WDR-Sprecherin an den Gesundheitszustand angepasst. Als Uschi Schmitz war Krekel zu einer Reise nach Australien aufgebrochen und sollte dann nur noch sporadisch in der Serie zu sehen sein.

Schon als Schulkind sprach Krekel erste Hörspiele für den WDR. Mit 14 stand sie vor der Kamera für die Adaption des britischen Krimis „Der Mann mit der Puppe“. Einem breiten Publikum wurde sie in der TV-Serie „Ein Herz und eine Seele“ bekannt. Darin spielte sie eine linke Weltverbesserin, die mit ihrem Seriengatten Diether Krebs den reaktionären Spießer „Ekel Alfred“ auf die Palme brachte.

Hildegard Krekel: Bilder aus ihrem Leben

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Außerdem lieh die Rheinländerin ihre Synchronstimme den Schauspielerinnen Bette Davis und Helen Mirren. Auch in der Kindersendung „Sesamstraße“ trat sie in den achtziger Jahren auf.

WDR-Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff würdigte Krekel als starke Persönlichkeit und als echtes Original. „Sie verkörperte Optimismus und Lebensfreude pur.“ Der WDR verdanke ihr die Popularität der WDR-Serien „Ein Herz und eine Seele“ und „Die Anrheiner“. Das Publikum habe sie dafür geliebt. Der WDR sei „sehr traurig“ über Krekels frühen Tod.

dpa

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