Knackige Provokation: Heiß, heißer, Brüno

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Starkomiker Sacha Baron Cohen in seiner Rolle als schwules Model aus Österreich.

London - In Netzhemd und Hotpants will er die Welt erobern – Brüno alias Sacha Baron Cohen („Borat“) macht sich als „vollständig schwules“ Model aus Österreich (Zitat: „der prominenteste Österreicher seit Hitler“) auf den Weg in die USA und lässt dabei keine Möglichkeit der Provokation aus.

Auf seiner internationalen Tour der Provokationen schreckt Brüno vor nichts und niemandem zurück, um sich ins Rampenlicht zu drängeln. Ob mit einem Guerilla-Auftritt im Klettkostüm bei einer Modenschau in Mailand, ob mit kruden Auftritten und Reality-Reportagen oder eben mit seinem schwarzen Adoptivbaby, das man als angesagter Star „einfach dabei haben muss“. Und dabei zeigt Brüno auch gerne seine Reize – vor allem sein Hinterteil. (Trailer ansehen)

Er lässt Moralapostel auflaufen, entblößt die Absurditäten der Fashionistas, ärgert selbst ernannte Sittenwächter bis aufs Blut und tritt ignoranten Dummköpfen mit unanständiger Wucht vor das Schienbein.

Bei der Londoner Premiere seines Kinofilms führte „Brüno“ als königlicher Leibgardist der etwas anderen Art eine Parade von ebenfalls leicht geschürzten Tänzern an. Was die Bärenfellmützen an Stofffülle zu bieten hatten, entbehrte entsprechend das Beinkleid. Die “Daily Mail“ vermutet deshalb auch, dass wohl wenige “echte“ Männer den britischen Komiker um dieses Outfit beneiden dürften. Die engen Leder-Hot-Pants würden ihnen vermutlich die Tränen in die Augen treiben.

So knackig war die “Brüno“-Premiere in London

Heiß, heißer, Brüno

Baron Cohen rief dem johlenden britischen Publikum zu: “Die Österreicher sind endlich einmarschiert!“ In den deutschen Kinos läuft “Brüno“ am 9. Juli an.

len

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