1. Werra-Rundschau
  2. Film, TV & Serien

„Trainwreck Woodstock ‘99“: Netflix zeigt originales Filmmaterial in der Doku „Absolutes Fiasko: Woodstock ’99“

Erstellt:

Von: Janine Napirca

Kommentare

Die neue Netflix-Doku „Trainwreck Woodstock ‘99“ (auf Deutsch: „Absolutes Fiasko: Woodstock ’99“) überzeugt durch originales Bildmaterial.

Im Zentrum von Woodstock 1969 standen Musik und Frieden – ganz anders als beim Musikfestival Woodstock 1999: Brände, Aufstände und Zerstörungswut prägen die Erinnerung zahlreicher Besucherinnen und Besucher, die in originalen Filmaufnahmen und Interviews in der dreiteiligen Doku „Trainwreck Woodstock ‘99“ bzw. auf Deutsch „Absolutes Fiasko: Woodstock ’99“ auf Netflix zu Wort kommen. Auf drei Tage völliges Chaos sollten sich Zuschauerinnen und Zuschauer, eigenen Angaben des Streamingdiensts zufolge, gefasst machen.

Netflix-Doku zeigt Originalaufnahmen: Anarchie, Chaos und Zerstörung beim Musikfestival Woodstock ‘99

Die Netflix-Doku „Trainwreck Woodstock ‘99“ bzw. „Absolutes Fiasko: Woodstock ’99“ zeigt Filmpluskritik.com zufolge, was passiert, wenn eine Menschenmasse außer Kontrolle gerät: Anarchie, Chaos und Zerstörung. Im Mittelpunkt der dreiteiligen Doku stehen laut Kritik die Originalvideoaufnahmen, die das volle Ausmaß des Vandalismus, der Brandstiftung, des Sexismus und des Drogenkonsums vor Ort abbilden. Immer noch sind sich Verantwortliche wie beispielsweise Produzenten oder Künstler ihrer Schuld an den Geschehnissen beim Musikfestival Woodstock ‘99 nicht bewusst.

Trainwreck_Woodstock‘99_Season1_Episode3
Das Musikfestival Woodstock 1999 konnte die Erwartungen von Frieden und Musik nicht erfüllen. © Courtesy of Netflix

Warum wurden viele beim Musikfestival Woodstock ‘99 zu Vergewaltigern und Brandstiftern?

In der Netflix-Doku „Trainwreck Woodstock ‘99“ bzw. „Absolutes Fiasko: Woodstock ’99“ werden scheinbar friedfertige, musikliebende Besucher des Festivals, das eine Hommage an Woodstock 1969 sein sollte, zu Gewalttätern, Randalierern, Brandstiftern und Vergewaltigern. Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) zufolge zeigt der damalige, inzwischen verstorbene, Organisationschef Michael Lang auch in einem seiner letzten Interviews nur wenig Einsicht und Schuldeingeständnis.

Ebenso haben Musiker wie beispielsweise die Red Hot Chili Peppers nicht zur Deeskalation beigetragen, indem sie „Fire“ von Jimi Hendrix spielten, als bereits die ersten Brände entfacht waren, wie die SZ berichtete.

Wer auf Filme, die auf wahren Begebenheiten beruhen, steht, dürfte sich auch auf die Verfilmung der Liebesgeschichte von Mileva und Albert Einstein freuen.

Auch interessant

Kommentare