Sat.1 verfilmt weiteren Follett-Roman

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Ken Follett

Berlin - Nach dem Abschluss des Vierteilers “Die Säulen der Erde“ wird Sat.1 einen neuen Stoff aus der Feder des englischen Autors Ken Follett verfilmen lassen.

Der Münchner Privatsender einigte sich mit der Produktionsfirma Tandem Communications auf die Verfilmung des Romans “Die Tore der Welt“, wie Sat.1 am Dienstag mitteilte. Der Stoff ist rund 200 Jahre später angesiedelt, nach der Fertigstellung der Kathedrale, um die es in den “Säulen der Erde“ geht (also in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts).

Ab Mitte 2011 wollen Tandem Communications und der Produktionspartner Scott Free Films unter der finanziellen Beteiligung von ProSiebenSat.1 Deutschland, Cuatro (Spanien), Sky Italia (Italien) und des Österreichischen Rundfunks ORF den Bestseller von Follett als Vierteiler umsetzen. Die Ausstrahlung ist für das Jahr 2012 auf Sat.1 vorgesehen.

“Ken Folletts “Die Säulen der Erde“ war ein großer Schritt für Sat.1 und sicher auch eines der großen Fernsehereignisse des Jahres 2010“, sagte Sat.1-Geschäftsführer Andreas Bartl. “Wir freuen uns, dass wir nun auch den Fortsetzungsroman “Die Tore der Welt“ verfilmen und dabei die hervorragende Zusammenarbeit mit Tandem Communications und Scott Free fortsetzen werden.“

Das Mittelalterepos “Die Säulen der Erde“ war für Sat.1 am Montagabend zufriedenstellend zu Ende gegangen. Den vierten Teil sahen ab 20.15 Uhr 6,13 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 18,7 Prozent). Nach der dritten Folge eine Woche zuvor (6,12 Millionen) bedeutete dieser Wert zwar kaum eine Besserung, aber mit Einschaltquoten zwischen 6,12 Millionen und 8,10 Millionen Zuschauern sowie einem durchschnittlichen Marktanteil von 20,7 Prozent konnte Sat.1 den Vierteiler als Erfolg verbuchen.

Besser lief es am Montag nur für den Konkurrenten RTL: Günther Jauchs Quiz “Wer wird Millionär?“ interessierte 7,34 Millionen Zuschauer (21,6 Prozent) - die anschließende Reihe “Bauer sucht Frau“ sogar 8,13 Millionen (24,4 Prozent). Der ZDF-Krimi “Mörderischer Besuch“ mit Heiner Lauterbach als israelischer Kommissar Michael Ochajon erreichte 4,77 Millionen Zuschauer (13,9 Prozent).

Der Rest der Sender lag deutlich dahinter: Die ARD-Dokumentation “Das Kornfeld“ verfolgten 2,79 Millionen Menschen (8,2 Prozent), die Vox- Krimiserie “CSI: NY“ 2,61 Millionen (7,6 Prozent), die ProSieben- Mysteryserie “Fringe“ 1,36 Millionen (4,0 Prozent) und die RTL-II-Reihe “Extrem schön“ 1,05 Millionen (3,1 Prozent).

dpa

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